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CSI-C Springturnier des EL auf Senningerberg vom 07.08.-09.08.1998

Nach dem OSI, dem internationalen Turnier der Islandpferdefreunde in der Anlage Schiltz in Schrassig, und dem internationalen Kutschenfahrerturnier der Luxembourg Driving Association wartete am letzten Wochenende der Etrier Luxembourgeois mit seinem traditionellen internationalen Springturnier auf Senningerberg auf. Und wieder einmal wurde die positive Entwicklung im Luxemburger Reitsport bestätigt, denn bei 12 teilnehmenden Nationen konnten unsere einheimischen Reiter sowohl in der kleinen als auch in der grossen Tour respektable Resultate erzielen. Luxemburger Teilnehmer waren Frédéric Bernard, Charles Bettendorf, Edgar Henri Cuepper, Pit Grevenstein, Michèle Hoffmann, Angie Lefèbvre, Sarah Pétré, Jan Roetzel, Frank Schiff, Cees Jan van de Graaf, Andrea und Christian Weier. Für die Parcours verantwortlich zeichneten der Luxemburger John Weier sowie der von der FN auf Lebenszeit als Parcoursbauer anerkannte Harry Cornford, und , als dritter im Bunde, Heinz Heuschen.

Am Freitag, in dem ersten Qualifikationsspringen der kleinen Tour, die von dem auf Senningerberg bestens bekannten Friedhelm Tillmann gewonnen wurde, war Sarah Pétré mit Unab d'As bestplatzierte Luxemburger Teilnehmerin. Sie belegte bei 58 Startern mit 3,75 Strafpunkten den 13. Platz in einem Springen das nur insgesamt 10 Nullfehlerritte aufzuweisen hatte. Auf Platz 15 fand sich Frédéric Bernard mit Florie de Domerant mit 4 Fehlerpunkten. Angie Lefèbvre war erste Reserve mit Starfighter, ebenfalls mit vier Fehlerpunkten.

In der Qualifikation der grossen Tour, die von Werner Heyne gewonnen wurde, konnte Angie Lefèbvre mit Bangy mit einem Nullfehlerritt überzeugen. Sie belegte den 7. Platz vor Edgar Henry Cuepper, der mit Falsterbo auf Platz 8 kam. Frank Schiff absolvierte den Parcours auf Rexana mit 4 Fehlerpunkten, Christian Weier auf Flitze mit 8 Fehlerpunkten. Insgesamt waren 30 Starter angetreten.

Am Samstag traten insgesamt 58 Reiter in der kleinen Tour an. Hier konnten Angie Lefèbvre mit Starfighter mit einer guten Nullfehlerrunde den 4. Platz für sich beanspruchen, Jan Roetzel, der mit Samurai an den Start ging, kam mit vier Fehlerpunkten auf Platz 17. Frédéric Bernard und Sarah Petre kamen mit jeweils 8 Fehlerpunkten auf den 19. und 20. Platz.

In der grossen Tour, die von dem Holländer Will Schelekens gewonnen wurde konnte sich Frank Schiff mit Rexana als einziger Luxemburger in die Platzierung reiten. Für das Finale qualifizierten sich ausserdem Edgar Henri Cuepper und die 15-fache Landesmeisterin Angie Lefèbvre.

Der Sonntag war den Finalen national wie international vorbehalten sowie dem Springen Last Chance für alle nicht qualifizierten international startenden Reiter. Auch hier ging Will Schelekens, der in den 2 Vorjahren als Sieger im Grossen Preis auf Senningerberg hervorging, und auch ein Pferd zum diesjährigen Finale des Hauptspringens qualifizieren konnte, als Sieger hervor. Den 8. Platz sicherte sich Charles Bettendorf auf Cous Cous, den 11. Platz auf Colani konnte Christian Weier, Luxemburger Landesmeister der Young Riders für sich beanspruchen.

Im Finale der kleinen Tour war Angie Lefèbvre die einzige, die mit der internationalen Konkurrenz soweit mithalten konnte, daß sie sich bei 27 Startern nach dem Stechen auf den 8. Platz reiten konnte. Überzeugen konnten hier die Holländer mit Hanneke Mol auf Molca's Viquer auf Platz eins und Caroline Lankester auf Dinky Toy MB auf Platz zwei.

Über 13 Hindernisse mit überbautem Wassergraben und Mauer erstreckte sich der grosse Preis am Sonntagnachmittag. 22 Reiter hatten sich für dieses Finale qualifiziert, das mit zwei Umläufen am Sonntagnachmittag bei brütender Hitze auf Senningerberg über die Bühne ging. Für Luxemburg ging Frank Schiff an den Start, jedoch ein Verreiten machten alle Hoffnungen auf ein gutes Abschneiden zunichte. Angie Lefèbvre zeigte mit Bangy einen guten Ritt, jedoch ein Abwurf beim Aussprung der letzten Kombination sowie ein Abwurf bei dem überbauten Wassergraben verwehrten auch ihr die Teilnahme beim zweiten Umlauf, zu dem die 10 besten Reiter zugelassen waren.

Nur zwei Reiter erreichten das anschließende Stechen, das über 6 Hindernisse führte und aus dem der Belgier Marcel Rombouts vor Peter Bulthuis aus den Niederlanden als Sieger hervorging. Will Schelekens, der für den zweiten Umlauf eine sehr günstige Position hatte mußte sich hier nach einem Abwurf mit dem dritten Platz begnügen.

Wie jedes Jahr waren auch die nationalen Springen eine Attraktion ohne die der CSI-C Senningerberg für die Luxemburger Reiter wohl nicht seinen jetzigen Stellenwert einhalten könnte. Neben den Springpferdeprüfungen für junge Pferde, die leider nicht allzu stark besucht waren, da sie nicht als Qualifikation für das 2. Pferdechampionat ausgeschrieben waren stand eine nationale Tour für die Leistungsklassen 2 bis 4 auf dem Programm. Die Springpferdeprüfung Klasse A wurde gewonnen von Angelica Lundeen auf Amanda mit der Wertnote 7,2. In Klasse L gewann der Reitlehrer von Senningeberg Pit Grevenstein auf Lagavulin mit der Wertnote von 7,6.

Zwei A-Springen und ein L-Springen wurden gewertet für das Nationale L-Finale am Sonntag wo jeder qualifizierte Reiter ein Pferd starten konnte. Nach zwei sehr schnellen, aber nicht unbedingt nachahmenswerten Ritten von Sarah Pétré mit Vulcain d'As in Klasse A, die ihr einen Doppelsieg einbrachten, behielt Cees Jan van de Graaf auf Dulft im L-Springen die Oberhand. Er war dann auch am Sonntag mit Dulft der Sieger im L-Finale mit Stechen knapp vor Christian Weyer auf Loriot.

Ergebnisse nationale Tour
Ergebnisse internationale Tour
Ausschreibung

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